Herzlich willkommen...

... auf der Homepage des Pfadfinderstammes Bassenheim.
 Wir möchten euch hier einen Überblick über unseren Stamm, 
 die einzelnen Gruppen und unsere Aktivitäten geben.


 

Kinder wollen wieder Pfadfinder werden! Unser Stamm braucht deine Unterstützung - unser Lager braucht dein Feuer!

Veröffentlicht von Administrator am 10.04.2018
Herzlich willkommen... >>
Viele Pfadfinder-Stämme haben einen starken Zulauf, mancherorts gibt es wegen des Andrangs sogar Wartelisten. Das Problem: Es fehlen junge Erwachsene, die die Gruppen ehrenamtlich betreuen. Auch in Bassenheim ist das Interesse der Kinder ungebrochen. Immer wieder fragen Eltern von interessierten Kindern an, leider können wir keine neuen Gruppen aufmachen, solange wir keine neuen Gruppenleiter finden. Bitte fragen Sie sich: „bist Du vielleicht der richtige Typ dafür? Verbringst du deine Freizeit gerne in der Natur und mit Kindern oder Jugendlichen? Bist du über 18, neugierig und liebst das Abenteuer? Dann haben wir genau das richtige für dich: Denn wir suchen Menschen, die Lust haben, ehrenamtlich eine Pfadfindergruppe in unserem Stamm zu leiten. Das geht natürlich auch zu zweit, wenn man lieber im Team arbeitet.

Ein Pfadfinder erzählt: „Neben dem Stammesaufnäher und dem Stufenabzeichen, habe ich Aufnäher vom Friedenslicht, der Jahresaktion, dem Bezirkstag und Lagern, an denen ich teilgenommen habe, auf meiner Kluft.“ Stolz zeigen die Pfadfinder die vielen Aufnäher auf ihrem Pfadfinderhemd, das Kluft genannt wird. Jeder einzelne Sticker steht für eine Aktion oder ein Zeltlager, an dem die Kinder teilgenommen haben.
Das ist das Schöne bei uns Pfadfindern, wir sind viel unterwegs und erleben dabei eine Menge vom Zeltaufbau bis Lagerbauten,Feuer machen und Geländespiele. Wir lernen andere Länder und andere Sitten kennen. So findet wir natürlich auch neue Freunde zum Beispiel im eigenen Ort, im Bezirk oder international.
Nina Ketzner (Bezirksvorsitzende ) weiß, dass einige Gruppen zur Zeit einen starken Andrang haben. Im Bezirk Koblenz gibt es derzeit über 800 Kinder und Jugendliche, die in zehn Stämmen organisiert sind. Bundesweit gibt es rund 220.000 Pfadfinder. Dass viele Kinder erst einmal warten müssen, um in eine Gruppe aufgenommen zu werden liegt daran, dass es zu wenige Leiter gibt.
Die Gesellschaft hat sich verändert. Junge Menschen verlassen wegen Ausbildung und Studium ihren Heimatort und somit auch ihren Pfadfinderstamm. Deshalb fehlt der Nachwuchs bei den Gruppenleitern. Junge Leute, die ein Ehrenamt übernehmen, investieren viel Zeit. Dennoch berichten Sie, dass es sich für Sie gelohnt hat. Seien es die Kontakte, die sie als Pfadfinder aufbauen konnten oder die Ausbildung, die sie als Gruppenleiter genossen haben und von der sie sogar in ihrem Beruf profitieren können. Dazu noch die vielfältigen Erfahrungen in der Jugendarbeit, die sie sammeln konnten. 
 
Die Jugendbewegung ist vor 111 Jahren von dem Briten Robert Baden- Powel ins Leben gerufen worden. Die meisten Pfadfindergruppen orientieren sich stark an christlichen Werten, aber natürlich sind auch Kinder und Jugendliche anderer Religionen willkommen. Für die Aufnahme in eine Pfadfinderschaft legen die Anwärter in einer Zeremonie das Pfadfinder-Versprechen ab und verpflichten sich gegenüber Gott, den Mitmenschen und sich selbst zu pfadfinderischem Verhalten. Die Stämme eines Bezirks oder auch bundesweit halten Kontakt und haben die Gelegenheit an gemeinsamen Aktionen teilzunehmen. Auf den großen Zeltplätzen, zum Beispiel in Westernohe, treffen sich Pfadfinder aus verschiedenen Ländern und kommen miteinander ins Gespräch. Gegenseitiger Respekt, Interesse für Neues und Unbekanntes und die Förderung eines friedlichen Miteinanders sind die großen Ziele der Pfadfinderbewegung.
Die Gruppen in unserer Gemeinde treffen sich einmal in der Woche. Die Kinder und Jugendlichen lernen, selbst Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Sie nehmen an Aktionen teil und haben zusammen jede Menge Spaß. Das schweißt zusammen und gibt viel Raum für tolle neue Erfahrungen und Erlebnisse. Jedes Jahr gibt es mindestens ein Zeltlager. Das Besondere ist, dass die Kinder und Jugendlichen von einander lernen und sich einbringen können. Sie planen Projekte und setzen sie um. Von ihren Leiterinnen und Leitern bekommen sie Impulse, Rat und Anleitung. Die Kinder haben heute oft wegen Ganztagesschule und einem eng getakteten Terminplan weniger Zeit als früher. Die Freizeit wird eher vor dem Computer als draußen verbracht. Viele Kinder sind schon in jungen Jahren gestresst. Sie sind unter ständiger Aufsicht durch Erwachsene, die ihre Freizeit für sie planen und Probleme aus dem Weg räumen. Die Pfadfinderei bildet dazu einen Gegenentwurf. Zeit zum spielen, die Notwendigkeit sich selbst etwas auszudenken, in der Natur Dinge auszuprobieren, Erfahrungen selbst und aus erster Hand zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und mit Schwierigkeiten eigenständig oder mit Hilfe der Freunde fertig zu werden, ist für viele Kinder ein Gewinn und ein ganz neues Erlebnis. Zusammenarbeit, Eigenverantwortung, Solidarität, Engagement und Mitbestimmung von Anfang an sind die Grundlagen der pfadfinderischen Erziehung und Jugendarbeit. 
Der Pfadfinderstamm Bassenheim existiert schon seit fast 40 Jahren und ist für viele ein wichtiger Bestandteil ihrer Jugend. Damit dieses Brauchtum bei uns erhalten wird, starteten wir eine Kampagne unter dem Motto „unser Lager braucht dein Feuer“. Wenn du neugierig geworden bist, dann komm doch am 15. Oktober um 19.30 Uhr zu einem Treffen ins Pfarrheim in Bassenheim.
Und keine Sorge: Die Fähigkeit, ein Zelt aufzubauen und Feuer zu machen, ist keine Voraussetzung! Jeder neue Gruppenleiter erhält durch die Leiterrunde (d.h. die Gemeinschaft der Leiter eines Stammes) selbstverständlich Anleitung und Unterstützung. 

Zuletzt geändert am: 10.04.2018 um 14:31

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